Hallo aus dem Maschinenraum.

Auf dem IT-Gipfel 2016 wurde das Konzept der Schul-Cloud vorgestellt. Doch nicht nur in Expertenrunden und auf dem Papier wird am Hasso-Plattner-Institut eifrig darüber nachgedacht, wie Cloud Strukturen die Digitalisierung im schulischen Kontext unterstützen können. Im Rahmen eines Bachelorprojektes des Institutsleiters Prof. Dr. Christoph Meinel setzen wir seit Beginn des Wintersemesters eine erste prototypische Implementierung einer Schul-Cloud um. Dies beinhaltet unter anderem eine optionale Oberfläche und erste Schnittstellen zu verschiedenen aktuell genutzten Systemen wie Moodle, LernSax und ITSLearning.

Die Schul-Cloud wird dabei eine Sammlung von Services, die einzeln oder gebündelt genutzt werden können.

Wir haben uns dabei nicht nur in der Architektur sondern auch bei den sonstigen Komponenten für eine moderne und nachhaltige Technologieauswahl entschieden.
Während die einzelnen Backend-Dienste in NodeJS auf Basis von Express und featherJS umgesetzt werden, wird im Frontend auf ReactJS gesetzt.

Um ein tieferes Verständnis der Alltagsanforderungen an die Schul-Cloud zu bekommen, nahmen wir an einigen Interviews mit Schulleitern teil und stellten dort unsere Fragen. Uns interessierte unter anderem, welche Ausstattung bisher in den Schulen vorhanden ist und wie die Vision einer Kommunikation aussehen könnte. Außerdem wollten wir wissen, welche Funktionen das Lehrer Dashboard aufweisen könnte und ob es möglich sein soll, Tests mittels der Schul-Cloud durchzuführen. Ein Wunsch, der geäußert wurde, war vom Lehrer erstellte Arbeitsmaterialien zu teilen. Hierbei war es wissenswert, in welchen Formaten diese momentan existieren.

Die erste Vorschau, das Release “Amethyst”, welches wie die Folgenden nach einem Edelstein benannt wird, erschien zum IT-Gipfel.

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